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Luxusuhren und Zubehör im großen Marktcheck

Alles rund um die Wasserresistenz bei Uhren

Wasserdichtigkeit bei Uhren

Wasserdichtigkeit bei Uhren

Die Wasserdichtigkeit einer Armbanduhr ist insbesondere bei Taucheruhren sehr wichtig. Nicht weil man damit häufig tauchen geht – sondern vielmehr, weil man es könnte. Auch im Alltag kann die Wasserresistenz eines Zeitmessers ein großer Vorteil sein. Egal ob Duschen, Schwimmen, Baden oder wirklich tauchen – eine sehr wasserdichte Uhr hilft dabei, im Alltag nicht ständig darauf achten zu müssen, dass man vor bestimmten Aktivitäten die Uhr ablegt. Natürlich sind Dress Watches in der Regel nicht so wasserdicht wie Taucher- oder Sportuhren.

Die Wasserdichtigkeit einer Armbanduhr wird in Metern und / oder in bar angegeben. Die Anzahl in Meter geteilt durch 10 ergibt die Wasserresistenz in bar. Dabei kommt es nicht nur auf den Gehäuseboden an, sondern auch auf das Glas. Die Dichtungen des Glases und des Gehäusebodens sollten möglichst hart sein, um eine gute Wasserresistenz zu ermöglichen. Taucheruhren haben darüber hinaus auch eine verschraubte Krone – das verhindert, dass Wasser auf diesem Wege eintritt.

Bei einem Chronographen ist wichtig, diesen nicht unter Wasser zu bedienen. Es gibt zwar auch Chronographen mit wasserdichten Drückern – diese sollten jedoch sicherheitshalber nicht unter Wasser bedient werden. Aber welche Aktivitäten sind mit welcher Wasserresistenz möglich? Unsere Redaktion zeigt in diesem Beitrag, wie wasserdicht bestimmte Uhren sein sollten.

Duschen, Schwimmen, Tauchen: Das ist möglich

Am häufigsten kommt eine Uhr bei Regen, beim Hände waschen und beim Duschen mit Wasser in Berührung. Das Hände waschen und gelegentliche Regenfälle überleben die meisten Uhren ohne Probleme. 3 bar Wasserresistenz reichen hierfür vollkommen aus. Das Duschen sollte dabei nicht unterschätzt werden. Liegt auf dem Duschkopf viel Druck an, kann dieser bis zu 10 bar ausmachen. Eine Wasserresistenz von 10 bar, bzw. 100 Metern sollte daher unbedingt vorhanden sein.

Das Tauchen wenige Meter unter der Wasseroberfläche sollte nur mit einer klassischen Taucheruhr gewagt werden. Das bedeutet, dass eine Wasserresistenz von 20 bar, bzw. 200 Metern angebracht ist. Eine verschraubte Krone ist dabei nicht zwingend notwendig, diese ist jedoch ein entscheidender Vorteil. Nach jedem Service, nach jedem Öffnen des Gehäuses und nach mindestens 6 Monaten sollten die Dichtungen einer Uhr zwingend gewechselt werden. Nur so kann die Wasserdichtigkeit langfristig aufrecht erhalten werden.

In der Praxis ist zu beachten, dass besonders wasserdichte Uhren oftmals bei geringem Druck nicht so wasserdicht sind, wie man denkt. Das hängt damit zusammen, dass starke Taucheruhren oftmals mit besonders harten Dichtungen ausgestattet sind. Diese benötigen einiges an Druck, damit das Glas und der Gehäuseboden richtig auf die Dichtungen drücken. Solche reinrassigen Taucheruhren mit professionellen Dichtungen sollten Wasser nicht zu lange bei geringem Druck ausgesetzt werden.

Uhren Wasserdichtigkeit: Die große Infografik

Eine qualitativ hochwertige Taucheruhr bietet im Regel fall eine Wasserresistenz von 200 Metern, bzw. 20 bar und eine verschraubte Krone. Unbedingt sollte darauf geachtet werden, dass der Gehäuseboden verschraubt ist und es kein Sprengdeckel ist. Das Armband sollte ebenfalls wasserresistent sein. Lederbänder können unter Wasser Schäden erleiden, daher haben Taucheruhren regelmäßig Stahlarmbänder oder Uhrenarmbänder aus Kautschuk.

Aber welche Aktivitäten sind mit welcher Wasserresistenz überhaupt möglich? Unsere Redaktion hat die wichtigsten Aktivitäten in unserer großen Infografik zusammengefasst. So finden Sie garantiert in Sekundenschnelle heraus, was mit Ihrer Uhr problemlos möglich ist, und was nicht. Infografik anklicken, um diese zu vergrößern.

Infografik: Uhren Wasserdichtigkeit

Infografik: Uhren Wasserdichtigkeit


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